Poolwasseraufbereitung

Erfahrungsbericht eines Poolbesitzers

Erfahrungsbericht eines Poolbesitzers über 7 Jahre:

Ein Poolbesitzer aus dem schönen Münsterland hat seine Erfahrungen über die letzten 7 Jahre in einem Bericht zusammengefasst.

Im Jahr 2005 haben wir (ein damals junges Paar Anfang 30) uns spontan entschieden, einen Pool in den Garten zu bauen. Das vorhandene 1.200 m² große Grundstück bot genügend Platz, um den Traum von einem eigenen Pool zu realisieren.

Doch zunächst noch ein kleiner Rückblick:
Das Haus inkl. Grundstück wurde im Jahr 2000 gekauft und wir haben viel Zeit und auch Geld investiert, um das Haus unseren eigenen Vorstellungen anzupassen. Diese Arbeiten bezogen sich jedoch hauptsächlich auf Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten (innen wie außen) und nur kleine Arbeiten wurden an dem Garten vorgenommen.

Der Garten war zwar sehr gepflegt, aber für uns kein wirkliches Highlight. Die Arbeit, die man damit hatte übertraf bei weitem dem, was man an Nutzen von dem Garten hatte. Eine quer durch den Garten gepflanzte Hecke schottete diesen zwar vor ungeliebten Blicken von außen ab, machte ihn aber gleichzeitig kleiner.

So entschlossen wir uns, den Garten komplett neu zu gestalten und als Mittelpunkt einen Pool zu bauen.

Bei der Recherche im Internet sind wir auf die Firma Starline Pool in Senden bei Münster gestoßen, die nur ca. 20 km von uns entfernt eine große Schwimmbadausstellung betreibt. Nach umfangreicher Beratung war die Entscheidung sehr schnell gefallen, dass es ein Fertigschwimmbecken der Marke Starline werden soll. Besonders die einfache und schnelle Montage hat uns bei diesem Schwimmbadkonzept überzeugt.

Entschieden haben wir uns dann für ein Becken mit einer römischen Einlauftreppe, die am besten zu unserem Garten und Haus passt. Die große Auswahl an unterschiedlichen Modellen macht es einem nicht wirklich leicht, aber da wir eine konkrete Größenvorstellung von unserem Pool hatten, fiel die Entscheidung auf das Modell SR90 (9,30 m lang und 4,00 m breit). Als nächstes musste noch die Entscheidung getroffen werden, ob eine Poolbadabdeckung sofort mit bestellt wird, ober man eine solche nachrüstet.

Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile und dank der sehr guten Beratung durch die Mitarbeiter der Firma Starline Pool war auch hier die Entscheidung sehr schnell zugunsten einer Schwimmbadabdeckung gefallen. Die Einsparung von ca. 80 % der zugeführten Energie machte die Entscheidung schließlich einfach. Da wir unseren Garten zu einer kleinen Wellnessoase umbauen wollten, die auch optisch ansprechend wirken sollte, kam nur eine unterhalb des Wasserspiegels montierte Schwimmbadabdeckung in Frage. Kurzerhand wurde das Romana Becken mit der Bezeichnung SR90+ in der Farbe weiss bestellt.

Doch alleine die Entscheidung, welches Becken es wird, war es noch nicht getan. Weitere Entscheidungen mussten wir treffen, die sich auf die Ausstattung und die Technik beziehen.

Um den Pool auch abends an schönen lauen Sommerabenden nutzen zu können, war uns klar, dass eine Unterwasserbeleuchtung notwendig ist. Es wurden somit 2 x 300 W Scheinwerfer auf der vom Haus gerichteten Beckenseite bestellt. Eine weitere Option war der Einbau einer Gegenstromanlage, um nicht immer beim Schwimmen wenden zu müssen. Da natürlich auch unser Budget Grenzen hatte, haben wir uns dazu entschlossen, erst mal nur das Fertigeinbauteil im Becken (Treppe) vorzusehen, da ein nachträglicher Einbau nicht möglich ist. Die notwendigen Rohre und Kabel wurden bereits bis zum Technikraum vorgesehen, so dass eine Nachrüstung jederzeit möglich ist.

Auf den Einbau der Pumpe, die uns nochmal ca. 3.000 € gekostet hätte, haben wir zunächst verzichtet und das Geld lieber in andere Komponenten gesteckt. Bei der Filtertechnik haben wir uns voll und ganz auf das Fachwissen der Starline Mitarbeiter verlassen, die eine auf das Becken abgestimmte Filtereinheit inkl. Kessel und Pumpe auf einer Edelstahlplatte vormontiert empfohlen haben.

Auf einen Rückspülautomaten für ca. 2.500 € haben wir verzichtet, da wir der Meinung sind, diese 5 Minuten für das Rückspülen des Filterkessels kann man wohl aufbringen. Außerdem war uns die Aussage von Starline wichtig, dass man jederzeit alle Komponenten außerhalb des Beckens nachrüsten kann. Die letzte Entscheidung die jetzt noch getroffen werden musste, war, wie können wir das Wasser auf eine angenehme Temperatur aufheizen. Hier kamen aufgrund der Kosten nur zwei Varianten in Frage. Zum einen haben wir uns für Solarlamellen entschieden, die das Wasser aufgrund der schwarzen Fläche unterhalb der Lamellen bei Sonnenschein um ca. 2 – 3 Grad aufheizen können. Nicht viel, aber dennoch effektiv. Zum anderen haben wir uns für eine Solarabsorberanlage entschieden, die sofort mit auf dem Dach montiert wurde. Da unser Haus eine optimale Ausrichtung zum Süden hat, können wir so viel Energie aus der Sonne gewinnen.

Alle Komponenten des Pools waren nun zusammengestellt und es ging an die Umsetzung. Nach der Lieferung des Pools haben wir selber noch in viel Eigenarbeit den gesamten Garten neu gestaltet (Terrassenflächen wurden rund um den Pool angelegt, Hecken gepflanzt, Trockenmauern gezogen, Rollrasen verlegt etc.)

Mit dieser Ausstattung haben wir den Pool dann 3 Jahre lang von Anfang Mai bis Ende September betrieben.

In dieser Zeit sind folgende regelmäßige Arbeiten rund um den Pool angefallen:
Alle 2 – 3 Tage die Wasserwerte mit einem Handpooltester messen und den pH- und Chlor Wert mit den entsprechenden Wasseraufbereitungsmitteln einregulieren. Wir haben ca. alle 3 Tage Chlorfixtabletten in den Skimmer gelegt, sowie pH-Minus Granulat in einem Eimer aufgelöst und über die Wasseroberfläche verteilt. Zudem wurde uns empfohlen, regelmäßig Flockkartuschen in den Skimmer zu legen, die auch kleinste Schwebteile im Wasser zu größeren Teilchen flocken und sich so über den Filterkessel auffangen lassen. Bei gestiegenen Wassertemperaturen ist die Gefahr von Algenbildung gegeben, die man am Besten durch vorbeugende Algenmittelzugabe verhindern kann.

Neben der Wasseraufbereitung musste regelmäßig der sich auf dem Boden anfallende Schmutz durch eine Bodenbürste inkl. Schwimmschlauch per Hand aufgesaugt werden. Gleichzeitig noch sich auf den Beckenwänden anhaftende Verschmutzungen mussten mit einer Bürste entfernt werden.

Das alles hört sich nach sehr viel Arbeit an, aber in Wirklichkeit macht es zunächst auch Spaß. So lernt man das Wasser und seine Eigenschaften am Besten kennen und bekommt sehr schnell ein Gefühl dafür, was sich wie auf die Wasserqualität auswirkt (Regen, Sonne, etc.).

Nachdem wir den Pool 3 Jahre so betrieben haben, überlegt man, wie und womit man die Pooltechnik noch weiter ausstatten kann. Wir haben uns dann kurzerhand einen automatischen Bodensauger angeschafft, der eine wirkliche Arbeitserleichterung ist. Man gibt den Bodensauger in den Pool, schließt ihn über das Steuergerät an Strom an und das Gerät fährt je nach Programmierung 2 – 3 Stunden durch den Pool und sammelt den gesamten Schmutz auf. Nach getaner Arbeit nimmt man das Gerät heraus und reinigt den Filterbeutel. Da wir uns für ein Modell entschieden haben, das auch die Wände hochfährt, ist das Abschrubben der Beckenwände ebenfalls nicht mehr notwendig.

Wir haben sofort gemerkt, dass mehr Zeit für den Pool selber übrig blieb, was die Investition auf jeden Fall gerechtfertigt hat.

Da die vergangenen Sommer eher der Normalität für unsere Breitengrade entsprachen und Temperaturen von 30 Grad und mehr die Ausnahme waren, haben wir uns bereits 2011 dazu entschlossen, in eine Luft-Wasser Wärmepumpe zu investieren. Es wurde uns zugesichert, dass man mit einer solchen Anlage konstante Wassertemperaturen von z.B. 28 Grad bekommt und sich so von der Sonne unabhängig macht. Gesagt, getan. Im April 2011 wurde die Anlage montiert und bereits Mitte April konnten wir in 25 Grad warmen Wasser die ersten Züge im Pool genießen. Besonders im Juli 2011, wo das Wetter alles andere als sommerlich war, hat sich die Wärmepumpe rentiert. Auch in diesem Sommer 2012 sind wir bis jetzt nicht gerade von echten Sommertagen verwöhnt. Wir konnten im Jahr 2011 die Poolsaison so um fast 2 Monate verlängern. Das dieser Luxus nicht zum Nulltarif zu bekommen ist, war uns von Anfang an klar. Die Kosten von ca. 700 € pro Jahr sind aber noch überschaubar. Nur so passt unserer Meinung nach das Verhältnis zwischen Kosten und Investition für den Pool.

Das Fazit nach der Poolsaison 2011 war klar. Der Aufwand für Reinigung des Pools wurde bereits minimiert und die Zahl der reinen Schwimmtage wurde durch die Wärmepumpe erheblich erhöht. Es war nun Schwimmen angesagt, egal wie das Wetter ist.

Was jetzt noch optimiert werden konnte, war die Wasseraufbereitung. Auch hier konnte uns das Starline Team die passende Lösung bieten. Mit den im Jahr 2011 auf den Markt gebrachten automatischen Schlauchdosierpumpen sollte das Thema Wasseraufbereitung optimiert werden. Kurz vor Beginn der Badesaison 2012 wurden die beiden Dosieranlagen für pH und Chlor installiert und in Betrieb genommen. Seit diesem Zeitpunkt liegt der pHWert immer im optimalen Bereich von 7,2 und die Wasserdesinfektion ist durch die Redox-Dosieranlage gewährleistet. Die Zeiten des manuellen Messens und Einregulieren der Wasserwerte sind seitdem vorbei. Dies hat uns nochmal eine enorme Zeitersparnis gebracht. Gerade in der Vergangenheit war es oft so, wenn das Wetter nicht so schön war, hat man gerne mal die Einregulierung der Wasserwerte vernachlässigt.

Wenn man dann schwimmen wollte, musste man dies nachholen. Die Wasseraufbereitungsmittel wirken jedoch nicht sofort und dadurch konnte nicht sofort mit dem Badespaß begonnen werden. Ein weiterer Vorteil der automatischen Dosieranlagen ist, dass sich kaum noch Ablagerungen an den Beckenwänden bilden. Die Häufigkeit, mit der der Bodensauger eingesetzt werden musste, konnte ebenfalls dadurch erheblich reduziert wird. Jetzt nach gerade mal 3 Monaten Poolbetrieb mit Dosieranlagen lässt sich klar sagen, dass diese Investition den Pool und deren Technik abgerundet hat.

Die Hauptargumente für die gesamte Pooltechnik sind:

PWS_Bulletpoints_3 Minimierung des Arbeitsaufwandes

PWS_Bulletpoints_3 Verlängerung der Badesaison

PWS_Bulletpoints_3 Unabhängigkeit vom Wetter

PWS_Bulletpoints_3 Steigerung Kosten- / Nutzenverhältnis

Ihr Experte für Fertigbecken - Wir leben Pools

Ich habe heute bei 18 Grad Lufttemperatur und viel Regen in den vergangenen Tagen gerade mal 10 Minuten benötigt, um alles am Pool zu überprüfen und ihn zu reinigen.

Wir empfehlen jedem, der mit dem Gedanken spielt einen Pool anzuschaffen, zunächst Wert auf den im Erdreich verbauten Beckenkörper zu legen. Hier ist höchste Qualität gefordert. Alle anderen Komponenten lassen sich jederzeit nachrüsten und so wird der Pool zu einer absolut sinnvollen Investition. Wer kann schon bei 28 Grad Wassertemperatur seiner körperlichen Fitness nachkommen, egal wie das Wetter ist.

Dies schafft so gut wie kein öffentliches Schwimmbad. Wir haben einmal ein paar Photos beigefügt, um zu sehen, wovon wir berichtet haben.

Ach ja, das Beste haben wir noch gar nicht erwähnt. Im Juni 2011 haben wir aufgrund unseres 40. Geburtstages eine große Poolparty veranstaltet. Das war das absolute Highlight, woran wir uns noch lange gerne erinnern.

Anja Kirchner